Themenfelder

Die folgenden Fachbeiträge renommierter Autoren informieren über technologische, wirtschaftliche und politische Hintergründe des Energieumstiegs. Dem Leser bieten sie ein umfassendes Bild aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Damit tragen die Beiträge zur differenzierten Meinungsbildung bei. Das Portal wird kontinuierlich ergänzt.

1. Systemrelevante Ausblicke auf die nächsten 10 bis 20 Jahre

2. Systembetrachtungen

  • Agora Energiewende
    Wer immer schon wissen wollte, wieviel elektrische Leistung wir in Deutschland benötigen, aus welchen Kraftwerken der Strom kommt, wieviel Strom ex- und importiert wird und was Strom an der Börse kostet, erhält bei www.agora-energiewende.de zeitlich aufgelöst und graphisch aufbereitet die gewünschte Information. Wie dieses Internet-Angebot funktioniert, wollen wir im Folgenden erläutern und damit auch unsere Wertschätzung für diesen wichtigen Service zum Ausdruck bringen.
  • Auf Kohle werden wir noch einige Zeit angewiesen sein
    Der drohende Klimawandel hat weltweit ein Umdenken bei der Energiebereitstellung und dem Energieverbrauch angestoßen. Die Pariser Klimaschutzbeschlüsse (COP 21) haben quasi erstmals weltweit verbindliche Minderungsziele vereinbart.
  • Zwischen den Stühlen - Die Energiewende aus Sicht eines Stadtwerks
    Nach Meinung verschiedener Politiker scheinen die "Pfeiler der Energiewende" beliebig austauschbar. Blockheizkraftwerke und Energieeinsparung, so beteuerte Remmel (2013 in Ladbergen; "ZukunftsEnergienNRW: Orte der Energiezukunft"), seien der Pfeiler der Energiewende, Bioenergie lt. Aigner (2014 STMWi: Pressemitteilung Nr. 133/14), Staatssekretär Päschdag rückt die Gebäudesanierung (2012; Fachtagung der EnergieAgentur.NRW "Gebäudeeffizienz macht Klimaschutz") in den Fokus. Die einzige Aussage, die bisher Bestand hat ist die Sigmar Gabriels, dass es hier anarchisch zugehe (2014 Abstimmung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG im Bundestag).
  • Steigende CO2-Emissionen bei der Stromversorgung in Bayern?
    Mit der Stilllegung der sich derzeit im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke bis Ende 2022 wird sich auch die CO2-Emissionsbilanz in Bayern grundlegend ändern. Die Kernenergie hatte im Jahr 2012 einen Anteil von 50 % an der bayerischen Bruttostromerzeugung. Um den Wegfall der Kernenergie kompensieren zu können, sollen nach Plänen der bayerischen Staatsregierung die erneuerbaren Energieträger schneller ausgebaut werden und bereits im Jahr 2021 einen Anteil von rund 50 % an der Stromnachfrage haben.
  • Einmal Tschernobyl, bitte, aber mit Rückfahrkarte
    1986 ist die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl passiert. Im April 2016 30 Jahre nach diesem schrecklichen Ereignis wird in der Presse und in zahlreichen Medien ausführlich über den Unfallhergang und die Auswirkungen berichtet. Die Zielsetzung des vorliegenden Artikels besteht nicht darin, die Vorgänge zum x-ten Mal zu wiederholen. Zurückversetzt in die Wochen nach dem Unfall wird beschrieben, wie Fachleute zu verstehen versuchten, was dort passiert sein könnte. Anhand eindrucksvoller Fotos werden im 2. Teil Eindrücke aus einem zweitägigen Aufenthalt dieser Jahre vor Ort geschildert.
  • Keine Versorgungssicherheit ohne Kapazitätsmärkte
    Das Erneuerbare-Energien-Gesetz führt dazu, dass die für die Abdeckung von Spitzenlasten erforderlichen konventionellen Kraftwerke immer weniger laufen und kaum noch Geld verdienen. Kapazitätsmärkte ermöglichen ein nachhaltiges Strommarktdesign.
  • Stromerzeugungsmix in Deutschland ab 2010 sowie Weltstatistik Kernenergie
    Die Zahlenwerte für die Bruttostromerzeugung in Deutschland sowie für die Kernenergie wurden einer jährlich veröffentlichten Broschüre des deutschen Atomforums entnommen.
  • Sektorkopplung – Wasserstoff als Ersatz für fossilen Treibstoff
    In den folgenden Ausführungen soll auf die Kopplung des Elektrizitätssektors zum Verkehrssektor über power-to-gas, dass heißt Wasserstofferzeugung aus (erneuerbaren) Strom eingegangen werden.

3. Kraftwerke

  • Neue CO2-betriebene Gasturbinen können Kraftwerks-Technik revolutionieren
    In den USA wird in diesem Jahr bei Houston ein 25 MW Demonstrations-Kraftwerk in Betrieb gehen, das Erdgas nicht in Luft sondern in Sauerstoff zu CO2 und H2O verbrennt. Das heiße CO2 wird in einer neu entwickelten Gasturbine zur Strom-Erzeugung genutzt.
  • Kraft-Wärme-Kopplung - Technologieüberblick
    Verbrennungsmotor-Blockheizkraftwerke stellen die zahlenmäßig am weitesten verbreitete KWK-Technologie dar und sind mit elektrischen Leistungen von wenigen kW (Mini-BHKW) bis zu mehreren MW in vielen verschiedenen Varianten verfügbar.
  • CO2 - Reduktionstechniken in konventionellen Kraftwerken – ein Rückblick auf eine Entwicklung ohne Marktchance
    Es gibt unterschiedliche Maßnahmen, wie der CO2 Ausstoß in mit fossilen Brennstoffen befeuerten Kraftwerken reduziert werden kann. Die Möglichkeiten werden beschrieben und bewertet. Auf die CO2 Speicherung wird kurz eingegangen. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf diesen Gebiet wurde lange Jahre von Herstellern, Betreibern und von Forschungseinrichtungen mit finanzieller Unterstützung von Bund und Ländern durchgeführt. Im Zuge der Energiewende ist es um diese Arbeiten in Deutschland ob mit Bezug auf Neubau oder Nachrüstung – da wirtschaftlich unattraktiv – sehr ruhig geworden.
  • KWK auf dem Klima-Prüfstand
    Hilft die Kraft-Wärme-Kopplung, die Klimaschutzziele zu erreichen? Die Antwort ist nicht so eindeutig wie gedacht.
  • Gaskraftwerke - Turbinen und Motoren stehen im Wettbewerb
    Der vorliegende Beitrag basiert auf Informationen, die /1/ und /2/ entnommen wurden. /1/ bezieht sich auf einen Vortragsblock „Gasmotor versus Gasturbine“ bei der Euroforum-Konferenz „Wachstumsmarkt KWK“ am 20. August 2014 in Düsseldorf;
  • Brennstoffzellen, Typen, Anwendungen, Wirtschaftlichkeit
    In den Industrieländern werden diverse Brennstoffzellen-Technologien seit vielen Jahrzehnten entwickelt. Bis heute haben sich nur einige wenige Typen in hochpreisigen Marktnischen, wie in der Raumfahrt oder im Bereich der Rüstung im U-Boot etabliert. Der Durchbruch in den Massenmarkt als Strom- und Wärmeerzeuger oder als Fahrzeugantrieb im Straßenverkehr lässt noch auf sich warten.
  • Steinkohlekraftwerke zwischen Hoffnung und Bangen
    Die Förderung von Steinkohle in Deutschland ist deutlich zurückgegangen: Von 2089 Petajoule (PJ) in 1990 auf 361 PJ in 2011 (dem Jahr des Starts der Energiewende) auf 188 PJ in 2015; bezogen auf das Jahr 1990 sind das gerade noch etwa 9%; die Steinkohlesubvention durch den Bund läuft 2018 aus. Steinkohle ist demnach kein wesentlicher heimischer Wirtschaftsfaktor mehr; der Beschäftigungseffekt im Vergleich zur Braunkohle ist gering.
  • Braunkohlekraftwerke in Deutschland in der Kritik
    Braunkohle ist ein heimischer Primärenergieträger und auch der billigste Brennstoff für den Kraftwerksbetrieb; Braunkohle wird im Tagebau gewonnen und speist die in unmittelbarer Nähe errichteten Anlagen. Braunkohle ist demnach ein heimischer Wirtschaftsfaktor; der Beschäftigungseffekt ist zu berücksichtigen.
  • Bayerns Kraftwerkpark
    Die regelmäßig von der Bundesnetzagentur veröffentlichte Kraftwerksliste zeigt: Bayern verfügt über einen breit aufgestellten, CO2 - freisetzungsarmen Kraftwerkspark
  • Die aufwändige Suche nach einem Endlager für Atommüll in Deutschland
    Der zeitliche Rahmen des Entsorgungsprogramms sieht vor, dass die „Endlagersuchkommission“ die Kriterien 2016 festgelegt hat und der Suchprozess kurz darauf starten kann. Um 2030 soll mit dem Bau des Endlagers beginnen; das Lager könnte um 2050 in Betrieb gehen. Der Standortfrage ist offen, Vorfestlegungen gibt es keine.
  • Der Rückbau von Kernkraftwerken ist fachlich anspruchsvoll – neue Arbeitsplätze werden geschaffen
    Im vorliegenden Artikel wird ein Ausblick auf die technischen und wirtschaftlichen Charakteristika des Rückbaus versucht. Auf die Behandlung radioaktiver Stoffe, deren Zwischen- und Endlagerung, auf die Wiederaufbereitung von Brennelementen sowie auf die Verbringung der daraus resultierenden radioaktiven Reststoffe wird in diesem Artikel nicht eingegangen.
  • Kernkraftwerke in Deutschland – eine aufwändige und teure Suche nach der erfolgversprechendsten Technologie – ein Rückblick
    Nach dem Ausstiegsbeschluss – das letzte Kraftwerk geht 2022 von Netz – wird die Ära der Kernenergie in Deutschland nach etwa 60 Jahren beendet. Hier ein Rückblick.
  • Erdgasbefeuerte Kraftwerke in Deutschland vor dem Aus?
    Was man dieser Tage – März 2015 – so hört und liest, lässt darauf schließen, dass die Kraftwerksbetreiber der Stromerzeugung mit Erdgas als Brennstoff kurz- und mittelfristig keine Perspektive geben. Die Betreiber der hocheffizienten, vor einigen Jahren (2010/11) in Betrieb genommen Kraftwerke Irsching 4 und 5 wollen 2016 die Anlagen stilllegen, so die aktuellste Meldung. Am deutschen Markt lassen sich mit Strom erzeugt mit Erdgas selbst die Betriebskosten nicht mehr verdienen. Von einem „Verdienen“ der Investitionskosten samt Verzinsung und Gewinn kann schon gar nicht die Rede sein. Schlicht und ergreifend: Man verliert mangels Auslastung (das „warum“ wurde schon in einigen Artikeln im vorliegenden Portal behandelt) viel Geld. Sind das Einzelfälle oder gilt das für die Mehrzahl der Erdgaskraftwerke? Darüber werden im vorliegenden Artikel einige Gesichtspunkte abgeleitet und beschrieben.
  • Die Kernenergie wird Deutschland trotz Ausstiegbeschluss noch länger beschäftigen - ein Überblick
    Die Kernenergie ist in Deutschland ein Auslaufmodell. Schrittweise werden die noch in Betrieb befindlichen Kraftwerke - das letzte 2022 - vom Netz genommen. Auch im abgeschalteten Zustand wird die Kernkraft die Politik, die Kraftwerksbetreiber und auch die interessierten Bürgerinnen und Bürger weiter beschäftigen; dabei wird es zunächst um den sicheren Einschluss der Radioaktivität überall dort gehen, wo sie im Kraftwerk noch auftritt sowie um deren Beseitigung bzw. Verringerung durch aktive und passive Maßnahmen bis letztendlich zum Rückbau des Standortes in den Ausgangszustand "grüne Wiese".
  • Kernenergie - Für die Neugierigen geschrieben
    Aus Anlass des Unfalls im Kernkraftwerk Fukushima hat Klaus Hassmann zusammengefasst, was nach den Erkenntnissen der Risikostudien aus der 1970er und 1980er Jahren passiert, wenn es zu einer Kernschmelze in einem Reaktor kommt.
  • Gas und seine Rolle in der Energiewende
    Die Energiewende und ihr Gelingen sind derzeit im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Sie ist gesellschaftlich und politisch von zentraler Bedeutung, da sich Deutschland, wie viele andere Industrienationen, in einer dramatisch zunehmenden Abhängigkeit von einer zuverlässigen, sicheren, effizienten und finanzierbaren Energieversorgung befindet. Gleichzeitig ist das Verlangen nach einer sauberen, umwelt- und klimafreundlichen Energieerzeugung so groß wie nie. Um dies zu ermöglichen und parallel den Ausstieg aus der Kernenergie zu bewältigen, spielt Gas als Energieträger in den nächsten Jahrzehnten eine entscheidende Rolle als Übergangstechnologie.

4. Erneuerbare Energien

  • Perowskit-Halbleiter erobern die (Dünnschicht-)Photovoltaik
    Perowskit-Solarzellen gehören zur neuesten Technologielinie in der Photovoltaik (PV), und hier speziell zur Dünnschicht-PV mit aktiven Schichtdicken von wenigen hundert Nanometern. Innerhalb von fünf Jahren hat die Perowskit-PV sehr überzeugenden Wirkungsgrade von inzwischen über 20% im Labor erreicht.
  • Photovoltaik Applikationen
    Die PV Zelle für eine technische Anwendung wurde vor erst 60 Jahren entwickelt und hat seitdem eine rasante Entwicklung genommen. Mit der Photovoltaik wurde ein neues Wirkprinzip in die Energieerzeugung eingeführt.
  • Solarenergie - Motor der Energiewende
    Vergleicht man die unterschiedlichen Erneuerbaren Energien, hebt sich die Solarenergie deutlich hervor: Der wichtigste Punkte ist das große Ausbaupotenzial der Photovoltaik. Anlagen zur Erzeugung von Sonnenstrom können an jedem Ort der Welt installiert und betrieben werden. Der zweite Punkt: Dezentral und verbrauchernah erzeugte Energie entlastet die Netze und Komponenten und reduziert damit die Kosten für den Ausbau der Infrastruktur.
  • Importstrom aus solarthermischen Kraftwerken kann langfristig in Deutschland an Bedeutung gewinnen
    Kraftwerke, in denen die Sonneneinstrahlung zur solarthermischen Stromerzeugung genutzt wird, gibt es seit Jahrzehnten. Der Autor gehörte in den 1980er Jahren einer Arbeitsgruppe an, die im Auftrag des Forschungsministeriums beurteilen sollte, ob die Bundesrepublik ihr Engagement an den Entwicklungsarbeiten im Solarthermie-Testfeld im südspanischen Almeria fortsetzen soll oder nicht – das „ja“ fiel einstimmig aus. Es ist immer wieder bereichernd, sich ausgehend von den damaligen Erkenntnissen auf den neuesten Stand zu „googeln“.
  • Wird Bioenergie in Deutschland stiefmütterlich behandelt?
    Das Stoffspektrum ist vielfältig, aus dem sich feste Biomasse zusammensetzt bzw aus dem Biogas erzeugt wird; dazu gehören Produkte aus den Wäldern (Restholz), aus der Landwirtschaft (Ackerpflanzen), aus dem Garten (Grünschnitt), der Tierhaltung (Gülle), aus den Haushalten (organische Abfälle) genauso wie Nebenprodukte aus der produzierenden Wirtschaft.
  • Das Bio-Energie-Zentrum (BEZ) der infra fürth gmbh
    Betrieb einer Biogasanlage mit Gasaufbereitung.
  • Erdwärme - wie und wo sie entsteht und wie sie genutzt werden kann
    Die Erde besteht aus einem flüssigen Kern mit einer über die Jahrmillionen seit ihrer Entstehung gewachsenen festen Erdkruste. Erdwärme in dem Umfang, der eine Ausbeutung mit heute verfügbaren technischen Mitteln erlaubt, wird mittels Konvektion und Wärmeleitung in die Nähe der Erdoberfläche transportiert.
  • Windenergie-Nutzung in Deutschland
    Die Nutzung der Windenergie zur Stromerzeugung in unserem Land schreitet weiter voran. Ende 2015 waren On-Shore Wind-Energie-Anlagen (WEAs) mit einer Leitung von ca. 42 GW am Netz. Sie erzeugten etwa 80 TWh Strom. Die installierte Leistung der Off-Shore Anlagen betrug gut 3 GW.
  • Die Stromerzeugung aus Wasserkraft in Deutschland – robust, zuverlässig und technisch ausgereift
    Die Wasserkraft ist eine flexible, robuste, abgasfreie und seit über einem Jahrhundert bewährte Technik. An den richtigen Stellen, ob dezentral mit kleiner Leistung oder groß im hohen zweistelligen MW-Bereich errichtet, sind Laufwasserkraftwerke ein unverzichtbarer Bestandteil in der deutschen Stromversorgung.
  • Polysilizium - Der Rohstoff für rund 90% aller Solar Systeme
    Der Boom der Solarindustrie zeichnete sich seit Beginn des neuen Jahrtausends ab und hat seit etwa 2005 eine zeitweise schwindelerregende Geschwindigkeit erreicht. Deutlich zweistellige jährliche Wachstumsraten, zunächst noch getrieben durch (teils auch zu hohe) finanzielle Förderung, später weltweit angetrieben durch die erreichten günstigen Gestehungskosten von Solarstrom zeichnen den Markt aus.
  • WiSTI - Das FfE-Windszenario-Tool
    Für Netztreiber ist es erforderlich die zukünftige Entwicklung der Erneuerbaren Energien räumlich möglichst genau zu lokalisieren. Dies ermöglicht eine frühzeitige und vorausschauende Planung des Netzausbaus. Das FfE‐Winszenario‐Tool WiSTl ermöglicht anlagenscharfe Ausbauszenarien für Windkraftanlagen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Flächeneignung, potenziellem Ertrag und dem Repoweringpotenzial bestehender Windparks.

5. Speicher

  • Power2Gas – Hype oder Schlüssel zur Energiewende?
    Die folgende Kurzzusammenfassung basiert auf der gleichnamigen Veröffentlichung in der et ‐ Energiewirtschaftliche Tagesfragen, weitere Informationen zu dem Thema Power2Gas finden Sie unter: https://www.ffe.de/publikationen/veroeffentlichungen/522‐power2gas‐hype‐oder‐schluesselzur‐energiewende
  • Redox-Flow-Batterien: Technische und ökonomische Untersuchungen
    Internationale Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an Redox-Flow-Systemen haben Pilotanlagen mit Leistungen im kW- und MW-Bereich hervorgebracht. Demnach eignen sich Redox-Flow-Batterien sehr gut als stationäre Speichersysteme zur Zwischenspeicherung von fluktuierenden erneuerbaren Stromquellen
  • Solar Wasserstoff Bayern - für dieses Projekt wurde von 1987 bis 1999 viel Geld ausgegeben - ein Rückblick
    Ziel war für eine spätere Wasserstoffwirtschaft die großtechnische Erprobung wichtiger Systemkomponenten und deren technologischen Verknüpfung. Umgesetzt wurde das Vorhaben am Standort Neunburg vorm Wald in der Oberpfalz.
  • Akkumulatoren für die Speicherung von Strom
    Im technischen Sprachgebrauch unterscheiden sich Akkumulatoren (Akkus) von Batterien für die Speicherung von elektrischem Strom; Akkus sind wiederaufladbar, Batterien nicht.
  • Zink-Nickel-Akkus
    Lithium-Ionen-Akkus dominieren heute den Stromspeicher-Markt. F&E Aktivitäten in den vergangenen Jahren haben die Leistungs- und Energiedichte, die Zyklen-Festigkeit und die Sicherheit dieser Akkus deutlich verbessert. Allerdings regen spektakuläre Brände, teure Bestandteile wie Lithium und Kobalt, die wohl kaum noch entscheidend zu steigernde Energiedichte sowie Fragen der Rezyklierbarkeit die Suche nach noch besseren Speichern an.

6. Elektrische Netze

  • Ausbau- und Innovationsbedarf der elektrischen Netze für eine erfolgreiche Energiewende
    Die elektrischen Netze sind der Marktplatz und die Integrationsplattform für erneuerbare Energien, konventionelle Kraftwerke, Speicher und Elektrizitätskunden. Über die Netze muss der räumliche Ausgleich zwischen Stromerzeugung und -abnahme erfolgen.
  • Belastung der Stromnetze durch Elektromobilität
    Die zukünftig zu erwartende Durchdringung von Elektrofahrzeugen (BEV) sowie die verstärkte Nutzung von dezentralen Erzeugungsanlagen stellen das Verteilnetz vor neue Herausforderungen. Das ungesteuerte Laden einer großen Anzahl an Elektrofahrzeugen kann nicht nur zusätzliche Lastspitzen erzeugen, sondern auch zu einer Erhöhung bestehender Spitzen führen, wodurch es in Niederspannungsnetzen zu Problemen bei der Spannungshaltung oder zu überhöhten Betriebsmittelbelastung kommen kann.
  • Höchstspannungs-Elektrizitäts-Übertragung - Freileitungen
    Wir alle kennen solche im Bild dargestellten Strom-Freileitungen – man spricht auch von Strom-Autobahnen - für höchste Spannungen, die unsere Landschaften auf einer Gesamtlänge von 34.000 km durchziehen. Die Leitungen sind an einem ca. 65 m hohen Gitter-Mast aufgehängt. Sie gehören zum Übertragungsnetz, das großräumigen Transport von Elektrizität über hunderte von Kilometern ermöglicht.
  • Smart Grid – Intelligent ist nachhaltig
    Wie ein Verteilnetz künftig aussehen kann, wurde in Wildpoldsried getestet. Für das Projekt zur Integration Regenerativer Energie und Elektromobilität (IRENE) wurde in der Gemeinde ein intelligentes Netz aufgebaut – mit positiven Ergebnissen.
  • Höchstspannungs-Elektrizitäts-Übertragung - Erdkabel
    Höchstspannungs-Erdkabel für Wechselstrom werden in Deutschland auf kurzen Strecken bereits verbaut: So z.B. durch Amprion in der 380 kV, 3.6 GW Strom-Leitung zwischen Wesel und Meppen. Um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen, wird in der Nähe von Wohngebieten oder in Naturschutzgebieten an mehreren Stellen in Pilotvorhaben eine Teilverkabelung durchgeführt.

7. Energiewirtschaftliche Betrachtungen

  • Wie Strombörsen funktionieren
    Beim Stichwort Börse denken die meisten Menschen an Wertpapierbörsen in Frankfurt oder New-York. Weit weniger bekannt ist, dass es seit dem Jahr 2000, mit der Liberalisierung der Strommärkte, auch Strombörsen gibt.

8. Wärmewende

  • Noch keine Wärmewende im Gebäudebereich
    Energetische Gebäude-Sanierung viel zu langsam, Heizen mit PV- und Wind-Strom nicht ergiebig genug.
  • Wärmedämmung für mehr Energieeffizienz
    Wärmeenergie hat ihren Preis und sie verflüchtigt sich nur allzu leicht in Form von Wärmeverlusten. Deshalb werden in vielen energieeffizienten Systemen in denen Wärme benötigt wird, seien es Gebäude oder industrielle Anlagen, Maschinen oder Transportfahrzeuge. Wärmedämmungen eingesetzt. Beispiele sollen im Folgenden die Bedeutung von Wärme-dämmmaßnahmen in unterschiedlichen Bereichen aufzuzeigen.
  • Schlanke Wärmedämmung mit Vakuumisolationspaneelen
    Um den künftigen Energiebedarf zu decken und ohne Kernkraft trotzdem weniger Kohlendioxidemissionen aus der Verbrennung von fossilen Brennstoffen in die Atmosphäre zu erreichen, liegt der Fokus der Politik derzeit vorwiegend auf regenerativen Energielösungen. Wichtig ist es aber auch, den Energiebedarf an sich zu reduzieren. So ist die Bereitstellung thermischer Energie für einen großen Anteil des Energieverbrauchs verantwortlich.
  • Thermoelektrik für die Abwärme-Nutzung
    Energieeffizienz wird als entscheidende Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende genannt. Energieeffizienz bedeutet die Realisierung einer bestimmten Aufgabe mit möglichst geringem Energieaufwand.
  • Mobiler Sorptionswärmespeicher: Nutzung industrieller Abwärme
    Abwärme aus industriellen Prozessen wird nicht selten bei Temperaturen über 100 °C, z.B. als Abgasstrom, an die Umgebung abgegeben, weil sie sich vor Ort zum aktuellen Zeitpunkt nicht nutzen lässt. Mobile Sorptionsspeicher können mit Abwärme geladen werden und diese später an einem anderen Ort einem industriellen Pro-zess, idealer Weise einem Trockenprozess, zur Verfügung stellen.
  • Mobiles Messgerät Uglass erlaubt Planungssicherheit bei der Fenstersanierung
    Das neu entwickelte mobile Ug-Wert-Messgerät kann den Ug-Wert (Wärmedämmwert) von Verglasungen einfach und zuverlässig innerhalb weniger Minuten messen. Für Energieberater, Bauphysiker, Kundenbetreuer usw. eröffnet das neue mobile Messgerät somit erstmalig die Möglichkeit, den tatsächlichen Wärmedämmwert einer verbauten Verglasung mit hoher Genauigkeit vor Ort zu ermitteln. Die gewonnenen Messergebnisse liefern eine fundierte Grundlage für die thermische Bewertung von Bestandsverglasungen. Hierdurch können potentielle Energieeinsparpotentiale im Gebäudesektor sichtbar gemacht und ein signifikanter Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.
  • Solarthermie im Gebäudebestand: Notwendiger Schlüssel zur Energiewende!
    Die Energiewende in Deutschland beschränkt sich derzeit ausschließlich auf eine Stromwende, obwohl der Endenergieverbrauch in Deutschland nur zu einem Viertel durch Stromanwendungen verursacht wird. Hinzu kommen in ähnlicher Größenordnung der Verkehrssektor und mit knapp über 50 Prozent der deutlich dominierende Wärmesektor.
  • Energiewende vergisst Wärme und Verkehr!
    Das deutsche Projekt „Energiewende“ ist eines der herausforderndsten Projekte von Gesellschaft und Politik. Dennoch sind bisher nur Teilerfolge zu verzeichnen. Die Anstrengungen des Umbaus scheinen sich ausschließlich auf einen Sektor zu beschränken. So setzt sich auch im aktuellsten Bilanz-Jahr 2015 ausschließlich der Trend eines weiter steigenden Anteils regenerativer Strom¬er-zeugung in Deutschland fort.