Themenfelder

Die folgenden Fachbeiträge renommierter Autoren informieren über technologische, wirtschaftliche und politische Hintergründe des Energieumstiegs. Dem Leser bieten sie ein umfassendes Bild aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Damit tragen die Beiträge zur differenzierten Meinungsbildung bei. Das Portal wird kontinuierlich ergänzt.

1. Systemrelevante Ausblicke auf die nächsten 10 bis 20 Jahre

2. Systembetrachtungen

  • Agora Energiewende
    Wer immer schon wissen wollte, wieviel elektrische Leistung wir in Deutschland benötigen, aus welchen Kraftwerken der Strom kommt, wieviel Strom ex- und importiert wird und was Strom an der Börse kostet, erhält bei www.agora-energiewende.de zeitlich aufgelöst und graphisch aufbereitet die gewünschte Information. Wie dieses Internet-Angebot funktioniert, wollen wir im Folgenden erläutern und damit auch unsere Wertschätzung für diesen wichtigen Service zum Ausdruck bringen.
  • Auf Kohle werden wir noch einige Zeit angewiesen sein
    Der drohende Klimawandel hat weltweit ein Umdenken bei der Energiebereitstellung und dem Energieverbrauch angestoßen. Viele Länder dieser Erde fordern konkrete Schritte, doch nur wenige sind bereit, diesen Forderungen konkrete Maßnahmen folgen zu lassen.
  • Keine Versorgungssicherheit ohne Kapazitätsmärkte
    Das Erneuerbare-Energien-Gesetz führt dazu, dass die für die Abdeckung von Spitzenlasten erforderlichen konventionellen Kraftwerke immer weniger laufen und kaum noch Geld verdienen. Kapazitätsmärkte ermöglichen ein nachhaltiges Strommarktdesign.
  • Zwischen den Stühlen - Die Energiewende aus Sicht eines Stadtwerks
    Nach Meinung verschiedener Politiker scheinen die "Pfeiler der Energiewende" beliebig austauschbar. Blockheizkraftwerke und Energieeinsparung, so beteuerte Remmel (2013 in Ladbergen; "ZukunftsEnergienNRW: Orte der Energiezukunft"), seien der Pfeiler der Energiewende, Bioenergie lt. Aigner (2014 STMWi: Pressemitteilung Nr. 133/14), Staatssekretär Päschdag rückt die Gebäudesanierung (2012; Fachtagung der EnergieAgentur.NRW "Gebäudeeffizienz macht Klimaschutz") in den Fokus. Die einzige Aussage, die bisher Bestand hat ist die Sigmar Gabriels, dass es hier anarchisch zugehe (2014 Abstimmung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG im Bundestag).
  • Steigende CO2-Emissionen bei der Stromversorgung in Bayern?
    Mit der Stilllegung der sich derzeit im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke bis Ende 2022 wird sich auch die CO2-Emissionsbilanz in Bayern grundlegend ändern. Die Kernenergie hatte im Jahr 2012 einen Anteil von 50 % an der bayerischen Bruttostromerzeugung. Um den Wegfall der Kernenergie kompensieren zu können, sollen nach Plänen der bayerischen Staatsregierung die erneuerbaren Energieträger schneller ausgebaut werden und bereits im Jahr 2021 einen Anteil von rund 50 % an der Stromnachfrage haben.

3. Kraftwerke

  • Die aufwändige Suche nach einem Endlager für Atommüll in Deutschland
    Der zeitliche Rahmen des Entsorgungsprogramms sieht vor, dass die „Endlagersuchkommission“ die Kriterien 2016 festgelegt hat und der Suchprozess kurz darauf starten kann. Um 2030 soll mit dem Bau des Endlagers beginnen; das Lager könnte um 2050 in Betrieb gehen. Der Standortfrage ist offen, Vorfestlegungen gibt es keine.
  • Kraft-Wärme-Kopplung kann mehr
    Die vom Bundeswirtschaftsministerium beabsichtigte Anpassung des KWK-Gesetzes schadet der Energiewende, so die E&M-Analyse.
  • Der Rückbau von Kernkraftwerken ist fachlich anspruchsvoll – neue Arbeitsplätze werden geschaffen
    Im vorliegenden Artikel wird ein Ausblick auf die technischen und wirtschaftlichen Charakteristika des Rückbaus versucht. Auf die Behandlung radioaktiver Stoffe, deren Zwischen- und Endlagerung, auf die Wiederaufbereitung von Brennelementen sowie auf die Verbringung der daraus resultierenden radioaktiven Reststoffe wird in diesem Artikel nicht eingegangen.
  • Kernkraftwerke in Deutschland – eine aufwändige und teure Suche nach der erfolgversprechendsten Technologie – ein Rückblick
    Nach dem Ausstiegsbeschluss – das letzte Kraftwerk geht 2022 von Netz – wird die Ära der Kernenergie in Deutschland nach etwa 60 Jahren beendet. Hier ein Rückblick.
  • Erdgasbefeuerte Kraftwerke in Deutschland vor dem Aus?
    Was man dieser Tage – März 2015 – so hört und liest, lässt darauf schließen, dass die Kraftwerksbetreiber der Stromerzeugung mit Erdgas als Brennstoff kurz- und mittelfristig keine Perspektive geben. Die Betreiber der hocheffizienten, vor einigen Jahren (2010/11) in Betrieb genommen Kraftwerke Irsching 4 und 5 wollen 2016 die Anlagen stilllegen, so die aktuellste Meldung. Am deutschen Markt lassen sich mit Strom erzeugt mit Erdgas selbst die Betriebskosten nicht mehr verdienen. Von einem „Verdienen“ der Investitionskosten samt Verzinsung und Gewinn kann schon gar nicht die Rede sein. Schlicht und ergreifend: Man verliert mangels Auslastung (das „warum“ wurde schon in einigen Artikeln im vorliegenden Portal behandelt) viel Geld. Sind das Einzelfälle oder gilt das für die Mehrzahl der Erdgaskraftwerke? Darüber werden im vorliegenden Artikel einige Gesichtspunkte abgeleitet und beschrieben.
  • Die Kernenergie wird Deutschland trotz Ausstiegbeschluss noch länger beschäftigen - ein Überblick
    Die Kernenergie ist in Deutschland ein Auslaufmodell. Schrittweise werden die noch in Betrieb befindlichen Kraftwerke - das letzte 2022 - vom Netz genommen. Auch im abgeschalteten Zustand wird die Kernkraft die Politik, die Kraftwerksbetreiber und auch die interessierten Bürgerinnen und Bürger weiter beschäftigen; dabei wird es zunächst um den sicheren Einschluss der Radioaktivität überall dort gehen, wo sie im Kraftwerk noch auftritt sowie um deren Beseitigung bzw. Verringerung durch aktive und passive Maßnahmen bis letztendlich zum Rückbau des Standortes in den Ausgangszustand "grüne Wiese".
  • COORETEC – Innovationen in der Kraftwerkstechnik
    Im "Abo BMWI" Energiewende direkt, Ausgabe 35, wurde auf den runden Geburtstag und das erfolgreiche Abschneiden von Cooretec im Umfeld der Forschungsprogramme in der Kraftwerkstechnik hingewiesen. Dieser Hinweis hat den Verfasser - er ist seit der Gründung Cooretec-Mitglied - auf die Idee gebracht, zu diesem Anlass einen Artikel für das Portal zu schreiben.
  • Bayerns Kraftwerkpark
    Die regelmäßig von der Bundesnetzagentur veröffentlichte Kraftwerksliste zeigt: Bayern verfügt über einen breit aufgestellten, CO2 - freisetzungsarmen Kraftwerkspark
  • Kernenergie - Für die Neugierigen geschrieben
    Aus Anlass des Unfalls im Kernkraftwerk Fukushima hat Klaus Hassmann zusammengefasst, was nach den Erkenntnissen der Risikostudien aus der 1970er und 1980er Jahren passiert, wenn es zu einer Kernschmelze in einem Reaktor kommt.
  • Braunkohlekraftwerke in Deutschland in der Kritik
    Braunkohle ist ein heimischer Primärenergieträger und er ist generell einer der billigsten; Braunkohle wird im Tagebau gewonnen und speist die in ihrer Nähe errichteten Kraftwerke. Braunkohle ist demnach ein heimischer Wirtschaftsfaktor; der Beschäftigungseffekt ist zu berücksichtigen.
  • Steinkohlekraftwerke zwischen Hoffnung und Bangen
    Dieser Artikel orientiert sich in Aufbau und Struktur an dem für Braunkohle. Die Förderung von Steinkohle in Deutschland ist von 1990 bis 2013 von 2089 auf 228 PJ (1 PJ sind 10^15 J) zurückgegangen; bezogen auf das Jahr 1990 sind das gerade noch etwa 5%; die Steinkohlesubvention durch den Bund läuft 2018 aus. Steinkohle ist demnach kein wesentlicher heimischer Wirtschaftsfaktor mehr; der Beschäftigungseffekt im Vergleich zur Braunkohle ist gering.
  • CO2 Reduktionsmaßnahmen in Kraftwerken - Warum der große Aufwand?
    Der erste logische Schritt zur Reduktion der CO2-Freisetzung im Abgas von konventionellen Kraftwerken ist die Erhöhung des elektrischen Wirkungsgrads. Grenzwerte für Staub, Schwefelverbindungen und Stickoxyde sind einzuhalten – durch Filter bei der Luftzufuhr, durch optimierte Verbrennung und durch aktive Gasreinigungsmaßnahmen vor Abgabe des Abgases in die Umgebung. Es besteht je nach Primärenergie, Wirkungsgrad und Verbrennung aus unterschiedlichen Anteilen CO2, Stickstoff und sehr geringen Mengen an anderen Verbrennungsprodukten.
  • Gas und seine Rolle in der Energiewende
    Die Energiewende und ihr Gelingen sind derzeit im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Sie ist gesellschaftlich und politisch von zentraler Bedeutung, da sich Deutschland, wie viele andere Industrienationen, in einer dramatisch zunehmenden Abhängigkeit von einer zuverlässigen, sicheren, effizienten und finanzierbaren Energieversorgung befindet. Gleichzeitig ist das Verlangen nach einer sauberen, umwelt- und klimafreundlichen Energieerzeugung so groß wie nie. Um dies zu ermöglichen und parallel den Ausstieg aus der Kernenergie zu bewältigen, spielt Gas als Energieträger in den nächsten Jahrzehnten eine entscheidende Rolle als Übergangstechnologie.
  • Gaskraftwerke - Turbinen und Motoren stehen im Wettbewerb
    Der vorliegende Beitrag basiert auf Informationen, die Jan Mühlstein in seinem Artikel unter dem Titel "Schnelligkeits-Wettbewerb" in der Zeitschrift Energie & Management beschrieben hat. Er bezieht sich auf einen Vortragsblock "Gasmotor versus Gasturbine" bei der Euroforum-Konferenz "Wachstumsmarkt KWK"; dort haben je ein hochrangiger Vertreter ihre Einschätzung der Technologien Motor/Turbine für die verschärften Randbedingungen der Energiewende ausgetauscht.
  • Kraft-Wärme-Kopplung - Technologieüberblick
    Verbrennungsmotor-Blockheizkraftwerke stellen die zahlenmäßig am weitesten verbreitete KWK-Technologie dar und sind mit elektrischen Leistungen von wenigen kW (Mini-BHKW) bis zu mehreren MW in vielen verschiedenen Varianten verfügbar.
  • Brennstoffzellen, Typen und Anwendungen
    In den Industrieländern werden diverse Brennstoffzellen-Technologien seit vielen Jahrzehnten entwickelt. Bis heute haben sich nur einige wenige Typen in hochpreisigen Marktnischen, wie in der Raumfahrt oder im Bereich der Rüstung im U-Boot etabliert. Der Durchbruch in den Massenmarkt als Strom- und Wärmeerzeuger oder als Fahrzeugantrieb im Straßenverkehr lässt noch auf sich warten.

4. Erneuerbare Energien

  • Perowskit-Halbleiter erobern die (Dünnschicht-)Photovoltaik
    Perowskit-Solarzellen gehören zur neuesten Technologielinie in der Photovoltaik (PV), und hier speziell zur Dünnschicht-PV mit aktiven Schichtdicken von wenigen hundert Nanometern. Innerhalb von fünf Jahren hat die Perowskit-PV sehr überzeugenden Wirkungsgrade von inzwischen über 20% im Labor erreicht.
  • Laufwasserkraftwerke - ein unverzichtbarer Bestandteil der Stromwende?
    Die Wasserkraft, insbesondere Laufwasserkraftwerke zählen mit zu den ältesten Erfindungen in der Erzeugungstechnik von elektrischem Strom. In Bad Reichenhall erfolgte im Jahr 1880 die Inbetriebnahme des ersten deutschen Laufwasser-Kraftwerks. In USA ging 1895 das erste Großkraftwerk für die öffentliche Versorgung mit Wechselstrom mit einer elektrischen Leistung von 78 MW in Betrieb.
  • Windenergie-Nutzung in Deutschland
    Die Nutzung der Windenergie zur Stromerzeugung in unserem Land schreitet kontinuierlich voran. Ende 2014 waren Wind-Energie-Anlagen (WEAs) mit einer Leitung von fast 40 GW am Netz. Off-Shore Anlagen trugen dazu allerdings erst ca. 1 GW bei.
  • WiSTI - Das FfE-Windszenario-Tool
    Für Netztreiber ist es erforderlich die zukünftige Entwicklung der Erneuerbaren Energien räumlich möglichst genau zu lokalisieren. Dies ermöglicht eine frühzeitige und vorausschauende Planung des Netzausbaus. Das FfE‐Winszenario‐Tool WiSTl ermöglicht anlagenscharfe Ausbauszenarien für Windkraftanlagen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Flächeneignung, potenziellem Ertrag und dem Repoweringpotenzial bestehender Windparks.
  • Polysilizium - Der Rohstoff für rund 90% aller Solar Systeme
    Der Boom der Solarindustrie zeichnete sich seit Beginn des neuen Jahrtausends ab und hat seit etwa 2005 eine zeitweise schwindelerregende Geschwindigkeit erreicht. Deutlich zweistellige jährliche Wachstumsraten, zunächst noch getrieben durch (teils auch zu hohe) finanzielle Förderung, später weltweit angetrieben durch die erreichten günstigen Gestehungskosten von Solarstrom zeichnen den Markt aus.
  • Photovoltaik Applikationen
    Die PV Zelle für eine technische Anwendung wurde vor erst 60 Jahren entwickelt und hat seitdem eine rasante Entwicklung genommen. Mit der Photovoltaik wurde ein neues Wirkprinzip in die Energieerzeugung eingeführt.
  • Solarenergie - Motor der Energiewende
    Vergleicht man die unterschiedlichen Erneuerbaren Energien, hebt sich die Solarenergie deutlich hervor: Der wichtigste Punkte ist das große Ausbaupotenzial der Photovoltaik. Anlagen zur Erzeugung von Sonnenstrom können an jedem Ort der Welt installiert und betrieben werden. Der zweite Punkt: Dezentral und verbrauchernah erzeugte Energie entlastet die Netze und Komponenten und reduziert damit die Kosten für den Ausbau der Infrastruktur.
  • Solarthermische Kraftwerke werden für die Energiewende keinen Beitrag leisten
    Kraftwerke, in denen die Sonneneinstrahlung zur Stromerzeugung genutzt wird, gibt es seit Jahrzehnten. Der Autor gehörte in den 1980er Jahren einer Arbeitsgruppe an, die im Auftrag des Forschungsministeriums beurteilen sollte, ob die Bundesrepublik ihr Engagement an den Entwicklungsarbeiten im Solarthermie-Testfeld im südspanischen Almeria verlängern soll – das „ja“ fiel einstimmig aus. Es war bereichernd, sich ausgehend vom den damaligen Erkenntnissen auf den neuesten Stand zu „googeln“.
  • Wird Bioenergie in Deutschland stiefmütterlich behandelt?
    Das Stoffspektrum ist vielfältig, aus dem sich feste Biomasse zusammensetzt bzw aus dem Biogas erzeugt wird; dazu gehören Produkte aus den Wäldern (Restholz), aus der Landwirtschaft (Ackerpflanzen), aus dem Garten (Grünschnitt), der Tierhaltung (Gülle), aus den Haushalten (organische Abfälle) genauso wie Nebenprodukte aus der produzierenden Wirtschaft.
  • Das Bio-Energie-Zentrum (BEZ) der infra fürth gmbh
    Betrieb einer Biogasanlage mit Gasaufbereitung.
  • Erdwärme - wie und wo sie entsteht und wie sie genutzt werden kann
    Die Erde besteht aus einem flüssigen Kern mit einer über die Jahrmillionen seit ihrer Entstehung gewachsenen festen Erdkruste. Erdwärme in dem Umfang, der eine Ausbeutung mit heute verfügbaren technischen Mitteln erlaubt, wird mittels Konvektion und Wärmeleitung in die Nähe der Erdoberfläche transportiert.

5. Speicher

  • Pumpspeicher - ein wichtiger Baustein im Strommix?
    Im Pumpspeicher-Kraftwerken (PSK) wird elektrischer Strom bedarfsgerecht erzeugt und genügt den hohen Anforderungen der Versorgungssicherheit. Der vorliegende Artikel beschreibt in Teil 1 den aktuellen Stand des Ausbaus der PSK in Deutschland. Im 2. Teil werden die Ergebnisse einer Studie zusammengefasst, die im Auftrag der Voith Hydro vom Institut für elektrische Anlagen und Energiewirtschaft an der RWTH Aachen erstellt wurde.
  • Redox-Flow-Batterie, ein heißer Kanditat als Stromspeicher für die dezentrale Anwendung?
    Der steigende Anteil Strom aus Erneuerbaren Energien im Erzeugungsmix führt zu einer immer größeren Relevanz von Technologien, die eine wirtschaftliche Stromspeicherung erlauben. Redox-Flow-Batteriesystemen kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu, da einer der wesentlichen Vorteile dieses Batterietyps die unabhängige Skalierung von Kapazität und Leistung ist und die Konstruktion eine Brandgefahr nahezu ausschließt.
  • Solar Wasserstoff Bayern - für dieses Projekt wurde viel Geld ausgegeben
    Der Autor hätte gerne im Titel ergänzt: Hat es sich gelohnt? Manche Entwicklungen oder Ideen scheitern, wenn sie zu früh kommen und feiern Wiederauferstehung, wenn die Zeit reif ist.
  • Batterien für die Speicherung von Strom
    Stromspeicherbatterien, auch Akkumulatoren („Akkus“) genannt, werden heute vor allem im unteren Kilowatt (kW)/Kilowattstunden (kWh)-Bereich als Systemkomponente mit der Photovoltaik in der dezentralen Aufdach-Anwendung in Ein- oder Mehrfamilienhäusern eingesetzt. Zunehmend werden Akkusysteme auch in Verbindung mit Windkraftanlagen gebaut, die auf höherer Spannungsebene einspeisen; ein Trend hin zu Leistungen von mehreren MW ist zu beobachten.
  • Power2Gas – Hype oder Schlüssel zur Energiewende?
    Die folgende Kurzzusammenfassung basiert auf der gleichnamigen Veröffentlichung in der et ‐ Energiewirtschaftliche Tagesfragen, weitere Informationen zu dem Thema Power2Gas finden Sie unter: https://www.ffe.de/publikationen/veroeffentlichungen/522‐power2gas‐hype‐oder‐schluesselzur‐energiewende

6. Elektrische Netze

  • Höchstspannungs-Elektrizitäts-Übertragung - HGÜ-Technik und Trassen
    Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung HGÜ) von elektrischer Energie über große Entfernungen ist deswegen so attraktiv, weil dabei keine kapazitiven Blindstrom-Komponenten entstehen, d.h. Strom und Spannung in Phase bleiben. Weiter tritt bei der Gleichstrom(DC)-Übertragung der Skin-Effekt nicht auf, der bei der Wechselstrom(AC)-Übertragung zu einer partiellen Verdrängung des Stroms vom Leiterinneren in den Leiter-Randbereich und somit zu einem erhöhten elektrischen Widerstand führt.
  • Höchstspannungs-Elektrizitäts-Übertragung - Drehstrom-Erdkabel
    Für die Energiewende werden neue Trassen und Trassenverknüpfungen für die Höchstspannungs-Stromübertragung benötigt, über welche elektrische Energie von Deutschlands Norden in den Süden transportiert werden soll.
  • Ausbau- und Innovationsbedarf der elektrischen Netze für eine erfolgreiche Energiewende
    Die elektrischen Netze sind der Marktplatz und die Integrationsplattform für erneuerbare Energien, konventionelle Kraftwerke, Speicher und Elektrizitätskunden. Über die Netze muss der räumliche Ausgleich zwischen Stromerzeugung und -abnahme erfolgen.
  • Belastung der Stromnetze durch Elektromobilität
    Die zukünftig zu erwartende Durchdringung von Elektrofahrzeugen (BEV) sowie die verstärkte Nutzung von dezentralen Erzeugungsanlagen stellen das Verteilnetz vor neue Herausforderungen. Das ungesteuerte Laden einer großen Anzahl an Elektrofahrzeugen kann nicht nur zusätzliche Lastspitzen erzeugen, sondern auch zu einer Erhöhung bestehender Spitzen führen, wodurch es in Niederspannungsnetzen zu Problemen bei der Spannungshaltung oder zu überhöhten Betriebsmittelbelastung kommen kann.
  • Netzausbau als Grundbedingung der Energiewende
    Mit einer Erzeugung von 157,4 TWh hatten alle erneuerbaren Erzeuger zusammen im Jahr 2014 erstmal den größten Anteil am deutschen Strommix. Für das deutsche Übertragungsnetz geht diese Entwicklung mit stetig steigenden Herausforderungen durch einen erhöhten Transportbedarf einher: Die Standorte der regenerativen Kraftwerke werden nicht durch die Nähe zu den Verbrauchern bestimmt, sondern durch das Dargebot der Erneuerbaren Energien.
  • Höchstspannungs-Elektrizitäts-Übertragung - Freileitungen
    Wir alle kennen solche im Bild dargestellten Strom-Freileitungen – man spricht auch von Strom-Autobahnen - für höchste Spannungen, die unsere Landschaften auf einer Gesamtlänge von 34.000 km durchziehen. Die Leitungen sind an einem ca. 65 m hohen Gitter-Mast aufgehängt. Sie gehören zum Übertragungsnetz, das großräumigen Transport von Elektrizität über hunderte von Kilometern ermöglicht.
  • Smart Grid – Intelligent ist nachhaltig
    Wie ein Verteilnetz künftig aussehen kann, wurde in Wildpoldsried getestet. Für das Projekt zur Integration Regenerativer Energie und Elektromobilität (IRENE) wurde in der Gemeinde ein intelligentes Netz aufgebaut – mit positiven Ergebnissen.

7. Energiewirtschaftliche Betrachtungen

  • Wie Strombörsen funktionieren
    Beim Stichwort Börse denken die meisten Menschen an Wertpapierbörsen in Frankfurt oder New-York. Weit weniger bekannt ist, dass es seit dem Jahr 2000, mit der Liberalisierung der Strommärkte, auch Strombörsen gibt.

8. Wärmewende

  • Noch keine Wärmewende im Gebäudebereich
    Energetische Gebäude-Sanierung viel zu langsam, Heizen mit PV- und Wind-Strom nicht ergiebig genug.
  • Wärmedämmung für mehr Energieeffizienz
    Wärmeenergie hat ihren Preis und sie verflüchtigt sich nur allzu leicht in Form von Wärmeverlusten. Deshalb werden in vielen energieeffizienten Systemen in denen Wärme benötigt wird, seien es Gebäude oder industrielle Anlagen, Maschinen oder Transportfahrzeuge. Wärmedämmungen eingesetzt. Beispiele sollen im Folgenden die Bedeutung von Wärme-dämmmaßnahmen in unterschiedlichen Bereichen aufzuzeigen.
  • Schlanke Wärmedämmung mit Vakuumisolationspaneelen
    Um den künftigen Energiebedarf zu decken und ohne Kernkraft trotzdem weniger Kohlendioxidemissionen aus der Verbrennung von fossilen Brennstoffen in die Atmosphäre zu erreichen, liegt der Fokus der Politik derzeit vorwiegend auf regenerativen Energielösungen. Wichtig ist es aber auch, den Energiebedarf an sich zu reduzieren. So ist die Bereitstellung thermischer Energie für einen großen Anteil des Energieverbrauchs verantwortlich.
  • Solarthermie im Gebäudebestand: Notwendiger Schlüssel zur Energiewende!
    Die Energiewende in Deutschland beschränkt sich derzeit ausschließlich auf eine Stromwende, obwohl der Endenergieverbrauch in Deutschland nur zu einem Viertel durch Stromanwendungen verursacht wird. Hinzu kommen in ähnlicher Größenordnung der Verkehrssektor und mit knapp über 50% der deutlich dominierende Wärmesektor.
  • Energiewende vergisst Wärme und Verkehr!
    Das deutsche Projekt "Energiewende" ist eines der herausforderndsten Projekte von Gesellschaft und Politik. Dennoch sind bisher nur Teilerfolge zu verzeichnen- Die Anstrengungen des Umbaus scheinen sich ausschließlich auf einen Sektor zu beschränken. So setzt sich auch im aktuellsten Bilanz-Jahr 2013 ausschließlich der Trend eines weiter steigenden Anteils regenerativer Stromerzeuger in Deutschland fort.
  • Thermoelektrik für die Abwärme-Nutzung
    Energieeffizienz wird als entscheidende Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende genannt. Energieeffizienz bedeutet die Realisierung einer bestimmten Aufgabe mit möglichst geringem Energieaufwand.