Kraftwerke

  • Neue CO2-betriebene Gasturbinen können Kraftwerks-Technik revolutionieren
    In den USA wird in diesem Jahr bei Houston ein 25 MW Demonstrations-Kraftwerk in Betrieb gehen, das Erdgas nicht in Luft sondern in Sauerstoff zu CO2 und H2O verbrennt. Das heiße CO2 wird in einer neu entwickelten Gasturbine zur Strom-Erzeugung genutzt.
  • Kraft-Wärme-Kopplung - Technologieüberblick
    Verbrennungsmotor-Blockheizkraftwerke stellen die zahlenmäßig am weitesten verbreitete KWK-Technologie dar und sind mit elektrischen Leistungen von wenigen kW (Mini-BHKW) bis zu mehreren MW in vielen verschiedenen Varianten verfügbar.
  • CO2 - Reduktionstechniken in konventionellen Kraftwerken – ein Rückblick auf eine Entwicklung ohne Marktchance
    Es gibt unterschiedliche Maßnahmen, wie der CO2 Ausstoß in mit fossilen Brennstoffen befeuerten Kraftwerken reduziert werden kann. Die Möglichkeiten werden beschrieben und bewertet. Auf die CO2 Speicherung wird kurz eingegangen. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf diesen Gebiet wurde lange Jahre von Herstellern, Betreibern und von Forschungseinrichtungen mit finanzieller Unterstützung von Bund und Ländern durchgeführt. Im Zuge der Energiewende ist es um diese Arbeiten in Deutschland ob mit Bezug auf Neubau oder Nachrüstung – da wirtschaftlich unattraktiv – sehr ruhig geworden.
  • KWK auf dem Klima-Prüfstand
    Hilft die Kraft-Wärme-Kopplung, die Klimaschutzziele zu erreichen? Die Antwort ist nicht so eindeutig wie gedacht.
  • Gaskraftwerke - Turbinen und Motoren stehen im Wettbewerb
    Der vorliegende Beitrag basiert auf Informationen, die /1/ und /2/ entnommen wurden. /1/ bezieht sich auf einen Vortragsblock „Gasmotor versus Gasturbine“ bei der Euroforum-Konferenz „Wachstumsmarkt KWK“ am 20. August 2014 in Düsseldorf;
  • Brennstoffzellen, Typen, Anwendungen, Wirtschaftlichkeit
    In den Industrieländern werden diverse Brennstoffzellen-Technologien seit vielen Jahrzehnten entwickelt. Bis heute haben sich nur einige wenige Typen in hochpreisigen Marktnischen, wie in der Raumfahrt oder im Bereich der Rüstung im U-Boot etabliert. Der Durchbruch in den Massenmarkt als Strom- und Wärmeerzeuger oder als Fahrzeugantrieb im Straßenverkehr lässt noch auf sich warten.
  • Steinkohlekraftwerke zwischen Hoffnung und Bangen
    Die Förderung von Steinkohle in Deutschland ist deutlich zurückgegangen: Von 2089 Petajoule (PJ) in 1990 auf 361 PJ in 2011 (dem Jahr des Starts der Energiewende) auf 188 PJ in 2015; bezogen auf das Jahr 1990 sind das gerade noch etwa 9%; die Steinkohlesubvention durch den Bund läuft 2018 aus. Steinkohle ist demnach kein wesentlicher heimischer Wirtschaftsfaktor mehr; der Beschäftigungseffekt im Vergleich zur Braunkohle ist gering.
  • Braunkohlekraftwerke in Deutschland in der Kritik
    Braunkohle ist ein heimischer Primärenergieträger und auch der billigste Brennstoff für den Kraftwerksbetrieb; Braunkohle wird im Tagebau gewonnen und speist die in unmittelbarer Nähe errichteten Anlagen. Braunkohle ist demnach ein heimischer Wirtschaftsfaktor; der Beschäftigungseffekt ist zu berücksichtigen.
  • Bayerns Kraftwerkpark
    Die regelmäßig von der Bundesnetzagentur veröffentlichte Kraftwerksliste zeigt: Bayern verfügt über einen breit aufgestellten, CO2 - freisetzungsarmen Kraftwerkspark
  • Die aufwändige Suche nach einem Endlager für Atommüll in Deutschland
    Der zeitliche Rahmen des Entsorgungsprogramms sieht vor, dass die „Endlagersuchkommission“ die Kriterien 2016 festgelegt hat und der Suchprozess kurz darauf starten kann. Um 2030 soll mit dem Bau des Endlagers beginnen; das Lager könnte um 2050 in Betrieb gehen. Der Standortfrage ist offen, Vorfestlegungen gibt es keine.
  • Der Rückbau von Kernkraftwerken ist fachlich anspruchsvoll – neue Arbeitsplätze werden geschaffen
    Im vorliegenden Artikel wird ein Ausblick auf die technischen und wirtschaftlichen Charakteristika des Rückbaus versucht. Auf die Behandlung radioaktiver Stoffe, deren Zwischen- und Endlagerung, auf die Wiederaufbereitung von Brennelementen sowie auf die Verbringung der daraus resultierenden radioaktiven Reststoffe wird in diesem Artikel nicht eingegangen.
  • Kernkraftwerke in Deutschland – eine aufwändige und teure Suche nach der erfolgversprechendsten Technologie – ein Rückblick
    Nach dem Ausstiegsbeschluss – das letzte Kraftwerk geht 2022 von Netz – wird die Ära der Kernenergie in Deutschland nach etwa 60 Jahren beendet. Hier ein Rückblick.
  • Erdgasbefeuerte Kraftwerke in Deutschland vor dem Aus?
    Was man dieser Tage – März 2015 – so hört und liest, lässt darauf schließen, dass die Kraftwerksbetreiber der Stromerzeugung mit Erdgas als Brennstoff kurz- und mittelfristig keine Perspektive geben. Die Betreiber der hocheffizienten, vor einigen Jahren (2010/11) in Betrieb genommen Kraftwerke Irsching 4 und 5 wollen 2016 die Anlagen stilllegen, so die aktuellste Meldung. Am deutschen Markt lassen sich mit Strom erzeugt mit Erdgas selbst die Betriebskosten nicht mehr verdienen. Von einem „Verdienen“ der Investitionskosten samt Verzinsung und Gewinn kann schon gar nicht die Rede sein. Schlicht und ergreifend: Man verliert mangels Auslastung (das „warum“ wurde schon in einigen Artikeln im vorliegenden Portal behandelt) viel Geld. Sind das Einzelfälle oder gilt das für die Mehrzahl der Erdgaskraftwerke? Darüber werden im vorliegenden Artikel einige Gesichtspunkte abgeleitet und beschrieben.
  • Die Kernenergie wird Deutschland trotz Ausstiegbeschluss noch länger beschäftigen - ein Überblick
    Die Kernenergie ist in Deutschland ein Auslaufmodell. Schrittweise werden die noch in Betrieb befindlichen Kraftwerke - das letzte 2022 - vom Netz genommen. Auch im abgeschalteten Zustand wird die Kernkraft die Politik, die Kraftwerksbetreiber und auch die interessierten Bürgerinnen und Bürger weiter beschäftigen; dabei wird es zunächst um den sicheren Einschluss der Radioaktivität überall dort gehen, wo sie im Kraftwerk noch auftritt sowie um deren Beseitigung bzw. Verringerung durch aktive und passive Maßnahmen bis letztendlich zum Rückbau des Standortes in den Ausgangszustand "grüne Wiese".
  • Kernenergie - Für die Neugierigen geschrieben
    Aus Anlass des Unfalls im Kernkraftwerk Fukushima hat Klaus Hassmann zusammengefasst, was nach den Erkenntnissen der Risikostudien aus der 1970er und 1980er Jahren passiert, wenn es zu einer Kernschmelze in einem Reaktor kommt.
  • Gas und seine Rolle in der Energiewende
    Die Energiewende und ihr Gelingen sind derzeit im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Sie ist gesellschaftlich und politisch von zentraler Bedeutung, da sich Deutschland, wie viele andere Industrienationen, in einer dramatisch zunehmenden Abhängigkeit von einer zuverlässigen, sicheren, effizienten und finanzierbaren Energieversorgung befindet. Gleichzeitig ist das Verlangen nach einer sauberen, umwelt- und klimafreundlichen Energieerzeugung so groß wie nie. Um dies zu ermöglichen und parallel den Ausstieg aus der Kernenergie zu bewältigen, spielt Gas als Energieträger in den nächsten Jahrzehnten eine entscheidende Rolle als Übergangstechnologie.