550 000 Euro für E-Ladesäulen

Das Bundesverkehrsministerium hat die ersten 26 Förderbescheide für E-Ladesäulen vergeben. Ziel ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur.
nach Quelle: E&M PowerNews, 12. Juni 2017


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In Deutschland sollen in den kommenden Jahren rund 15 000 Ladesäulen für E-Autos entstehen. Das Ministerium stellt bis 2020 dafür insgesamt 200 Mio. Euro bereit. "Wir bringen Elektromobilität in die Fläche. Unser Ziel ist es, eine flächendeckende Ladeinfrastruktur zu schaffen. Damit stärken wir das Vertrauen der Autofahrer, jederzeit und überall ihr Fahrzeug laden zu können", sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU).
Die 26 Förderbescheide in Höhe von insgesamt 550 000 Euro gingen an Städte, Gemeinden und Stadtwerke aus zehn Bundesländern.
 
Private Investoren, Städte und Gemeinden können seit dem 1. März Förderanträge stellen. Die Förderung erfolge anteilig und umfasse die Errichtung von Ladesäulen samt Netzanschluss und Montage. Die Säulen müssen öffentlich zugänglich sein und ihren Strom aus erneuerbaren Quellen erhalten, um gefördert zu werden. Der erste Förderaufruf endete am 28. April, der nächste werde bald folgen.
 
Das Bundesverkehrsministerium plant darüber hinaus ein E-Tankstellenprogramm an Autobahnraststätten und eine Unterstützung für Kommunen in Sachen E-Mobilität. Andere Maßnahmen, die bereits auf den Weg gebracht wurden, sind beispielsweise eine Kfz-Steuerbefreiung für E-Fahrzeuge, eigene E-Kennzeichen und Privilegien auf Sonderfahrstreifen oder Parkplätzen.
 
Die Liste der 26 Gemeinden und Unternehmen kann auf der Internetseite des Ministeriums heruntergeladen werden.
 
Autor: Jonas Rosenberger