Verdichterstation Wertingen

Sicherung der Gasversorgung: bayernets beginnt mit Bau der Verdichterstation Wertingen
nach Quelle: Pressemitteilung Bayernets, 20. September 2017
Die bayernets GmbH beginnt am 25. September 2017 mit den Bauarbeiten zur Errichtung der Verdichterstation Wertingen im Ortsteil Prettelshofen (Landkreis Dillingen an der Donau). Die Verdichterstation Wertingen entsteht an einem Netzknoten, an dem die bereits bestehenden Gasleitungen Nordumgehung (Amerdingen-Wertingen-Anwalting-Finsing) und CEL (Vohburg-Wertingen-Senden) zusammenlaufen. Die Baugenehmigung liegt seit Frühjahr 2017 vor. Für 2018 ist die Errichtung der Verdichterhalle in Planung. Die Montage der Verdichter und die mechanische Fertigstellung wird 2019 erfolgen. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2019 geplant.
Als Fernleitungsnetzbetreiber wirkt die bayernets GmbH aktiv an der Ermittlung einer bedarfsorientierten Weiterentwicklung des Erdgastransportnetzes in Deutschland mit. Die Verdichterstation Wertingen ist Bestandteil des Netzentwicklungsplans Gas und wird den zukünftigen Gastransportbedarf im Netzgebiet der bayernets und in angrenzenden Netzgebieten sicherstellen. Die bayernets GmbH ermöglicht damit Transportkunden und Regionalversorgern eine Deckung des Gasbedarfs im süddeutschen Raum. Die Verdichterstation Wertingen sorgt für die Erhöhung der Transportkapazität zwischen den Fernleitungsnetzbetreibern Open Grid Europe GmbH, terranets bw GmbH und bayernets sowie den österreichischen Untergrundspeichern 7Fields und Haidach.
„Mit der Verdichterstation Wertingen leistet die bayernets GmbH gemeinsam mit der Open Grid Europe GmbH einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit in Süddeutschland“, erklärt Rainer Dumke, Geschäftsführer der bayernets GmbH. In den Bau der Verdichterstation mit drei Verdichtereinheiten und einer Anlagenleistung von jeweils 11 Megawatt pro Verdichtereinheit investieren die Fernleitungsnetzbetreiber bayernets GmbH mit einem Anteil von 55 Prozent und Open Grid Europe GmbH mit einem Anteil von 45 Prozent bis 2019 107 Millionen Euro. Beide Unternehmen sind ebenfalls an der Gasleitung Nordumgehung beteiligt.
Zunächst wird die Zufahrt für die Baumaßnahme vorbereitet. Vor Ort wird ein Betriebsgebäude und eine Verdichterhalle errichtet. Neben der Baustelle werden für den Zeitraum der Bauarbeiten Büro- und Werkstatteinrichtungen aufgebaut.