Stadtwerke begrüßen neue Ladesäulenverordnung

Der Bundesrat hat der Änderung der Ladesäulenverordnung zugestimmt, die die Elektromobilität voranbringen soll.
nach Quelle: E&M PowerNews, 12. Mai 2017


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Das Laden von Elektroautos ist nun durch einfache und einheitlich geltende Authentifizierung an allen öffentlich zugänglichen Ladepunkten und ohne Abschluss eines Stromliefervertrages möglich. Bislang war ein Vertrag Voraussetzung für das Laden eines Autos.
Die Veränderung wird durch die Erste Änderungsverordnung der Ladesäulenverordnung möglich, die die Bundesregierung im März verabschiedet hatte und der der Bundesrat nun zugestimmt hat. Ziel ist, die Nutzung von Elektrofahrzeugen zu fördern. Die Verordnung setzt eine europäische Vorgabe um.
 
Mit der Neuregelung stünden Stadtwerken viele Ausgestaltungsmöglichkeiten zum sogenannten punktuellen Aufladen zur Verfügung, begrüßt der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) die Änderungen. Stadtwerke könnten nun Strom im Rahmen bestimmter Dienstleistungen kostenlos abgeben oder auch Bargeld- und Kartenzahlung sowie den Zugang über Smartphone-Apps und mobile Webseiten anbieten. Damit werde der Zugang zur Infrastruktur erleichtert. Zudem hätten Stadtwerke einen großen Gestaltungsspielraum für die Entwicklung neuer Geschäftsmodellen.
 
Autor: Peter Focht