Aigner und Söder stellen rund 523 Millionen Euro für mittelständische Unternehmen und Kommunen bereit

Aigner: "Schwerpunkte bei Energiewende und Breitbandausbau"
Nach Quelle: Pressemeldung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, 17. November 2016

Zinsverbilligte Darlehen in Höhe von rund 523 Millionen Euro für mittelständische Unternehmen und Kommunen haben Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder jetzt zur Verfügung gestellt. Schwerpunkte bilden dabei die Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Energien sowie zur Förderung des Breitbandausbaus. „Die Förderdarlehen konzentrieren wir damit verstärkt auf zwei Schwerpunktthemen, die Energiewende und die Versorgung Bayerns mit schnellem Internet“ betonen die Minister.
 
Die notwendigen Mittel für die zinsverbilligten Darlehen werden aus der Gewinnabführung der LfA Förderbank Bayern bereitgestellt. Die Darlehen werden insbesondere in folgenden Bereichen eingesetzt:
 
180 Millionen Euro sind vorgesehen für den „Energiekredit“ und „Energiekredit Plus“. Gefördert werden Maßnahmen von Klein- und Mittelbetrieben, die mit einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz verbunden sind, und die Nutzung erneuerbarer Energien.
 
50 Millionen Euro für Ökokredite, mit denen Investitionen gewerblicher Unternehmen für Abwasserreinigung, Luftreinhaltung, Lärmschutz, Abfallwirtschaft, Ressourceneffizienz sowie Boden- und Grundwasserschutz unterstützt werden.
 
42 Millionen Euro stehen für den „Infrakredit Energie“ zur Verfügung. Damit werden Investitionen von Kommunen in die kommunale Infrastruktur zur Energieeinsparung und Umstellung auf erneuerbare Energieträger unterstützt.
 
 
30 Millionen Euro für den Technokredit zur Unterstützung von Vorhaben, die den Einsatz neuer Technologien in Produkten und Produktionsverfahren ermöglichen.
 
30 Millionen Euro, um Unternehmen bei Konsolidierungsvorhaben zu unterstützen. Mit diesen Darlehen wird Betrieben im Rahmen eines umfassenden Konsolidierungskonzeptes Hilfestellung gewährt. Gemeinnützige Kur- und Rehabilitationseinrichtungen werden wie bisher unter bestimmten Voraussetzung gefördert.
 
111 Millionen Euro sind für das Darlehensprogramm für Kommunen zur Förderung des Ausbaus der Breitbandinfrastruktur vorgesehen. Dieses wird zur Ergänzung des staatlichen Zuschussprogramms angeboten.
 
80 Millionen Euro werden zur Verstärkung der regionalen Förderprogramme für die gewerbliche Wirtschaft bereitgestellt. Dabei werden insbesondere Investitionen gefördert, die Arbeitsplätze vorwiegend im ländlichen Raum sichern und schaffen.
 
Die Antragstellung für die einzelnen Darlehensprogramme erfolgt über die Hausbank. Weitere Auskünfte über die einzelnen Programme erteilt die LfA Förderbank Bayern in 80539 München, Servicerufnummer 0800/2124240 (kostenfrei) oder Internet: www.lfa.de.