Deutschland und Japan erforschen Batterien

Deutsche und japanische Forschungseinrichtungen sollen von einer gemeinsamen Batterieforschung profitieren.
nach Quelle: E&M PowerNews, 26.05.2017


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Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Stefan Müller, und der Präsident der New Energy and Industrial Technology Development Organisation (NEDO), Akihiko Miyamoto, haben eine gemeinsame Absichtserklärung zur Batterieforschung unterzeichnet.
"Japan ist in der Batterieforschung ein wichtiger Partner für uns. In der Forschung müssen Synergien gebündelt werden, um gemeinsam schneller voranzukommen. Daher unterstreichen wir die gute Zusammenarbeit in der vorwettbewerblichen Batterieforschung mit Japan und wollen diese weiter ausbauen", erklärte Müller nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung in Tokyo.
 
In zwei gemeinsamen Vorhaben konzentrieren sich die Projektpartner, die Justus-Liebig-Universität Gießen, das Fraunhofer Institut für chemische Technologie (ICT) in Deutschland und die Universität Kioto in Japan auf die Themen "Zink-Sauerstoff-Batterien mit Ionenaustausch-Membran als Post-Lithiumionen-Technologie" und "kostengünstige Energiespeicher". Im Rahmen eines weiteren wissenschaftlichen Workshops, der im September in Osaka stattfinden wird, sollen zwei weitere gemeinsame Projekte gestartet werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Batterieforschung in Deutschland seit 2008 mit rund 400 Mio. Euro gefördert und neu ausgerichtet.
 
Autor: Andreas Kögler