Deutsche Heizungsindustrie: Effizienz im Wärmemarkt sichert Standort und ermöglicht Klimaschutz

Auf ihrer Sitzung anlässlich der Fachmesse GET Nord in Hamburg begrüßten die Mitglieder des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) den Klimaschutzplan, der in der vergangenen Woche nach Änderungen von der Bundesregierung beschlossen wurde.
nach Quelle: Pressemitteilung Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie, 17. November 2016

Demnach soll zur Sicherung des Industriestandorts Deutschland der Gebäudebereich 8 Mio. Tonnen CO2 mehr einsparen als ursprünglich geplant. Dies dient der Entlastung des industriellen Sektors um 10 Mio. Tonnen bis 2030. "Bekanntlich liegen im Wärmemarkt und besonders im Gebäudebereich die größten Energieeinspar- und CO2-Minderungspotenziale aller Energieverbrauchssektoren Deutschlands", so der Präsident des BDH, Manfred Greis. "Die deutsche Heizungsindustrie verfügt heute bereits über entsprechende Technologien, um diese Potenziale zu heben."

Allerdings erteilt der Spitzenverband der deutschen Heizungsindustrie den ursprünglich im Klimaschutzplan enthaltenen planwirtschaftlichen Ansätzen für die Zielerreichung eine Absage. "Nicht Gebote und Verbote über ordnungsrechtliche Zwänge, sondern eine verlässliche und attraktive Politik der Anreize auf marktwirtschaftlicher Basis führt zur Erreichung der ambitionierten Klima- und Ressourcenschutzziele der Bundesregierung", betont Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH. "Unsere Industrie setzt seit langem auf die Doppelstrategie aus Effizienz und erneuerbaren Energien. Damit der seit Jahren zu schwache Markt für Effizienztechnologien endlich im Sinne des Klimaschutzes in Gang kommt, bedarf es attraktiver und verstetigter steuerlicher Anreize für Effizienzinvestitionen."

 

Weitere Informationen:
http://www.bdh-koeln.de/