Fraunhofer UMSICHT Institutsteil Sulzbach-Rosenberg

Profil

Seit 1990 entwickelt Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg wirtschaftsnahe Konzepte und Verfahren zur Bereitstellung und zum Einsatz von Energie, Rohstoffen und Materialien. Themen sind unter anderen thermische und chemische Energiespeicher, Energiewandlung aus Biomasse und Abfall, Rohstoffe, Werkstoffe und Oberflächen für die Energietechnik und Ressourcenmanagement. Fraunhofer UMSICHT begleitet seine Kunden von der Verfahrensidee bis zur Pilotanlage und von der Produktentwicklung bis zur Pilotproduktion. Integrierte Prozessbetrachtungen für effiziente, wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen stehen hierbei im Mittelpunkt.

Im Rahmen des 2012 am Standort gegründeten Centrums für Energiespeicherung liegt der Fokus auf integrierten, dezentralen Energiewandlungs- und Energiespeichersystemen.

Der Institutsteil Sulzbach-Rosenberg in der Metropolregion Nürnberg beschäftigt etwa 135 Mitarbeiter und erzielte 2015 einen Jahresumsatz von rund 7.6 Mio. € (Stand 31.12.2015). Das Institut ist seit dem 1. Juli 2012 Mitglied der Fraunhofer-Gesellschaft.

Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen wurde ebenfalls 1990 gegründet und entwickelt technische Neuerungen in den Bereichen Umwelt-, Werkstoff-, Prozess- und Energietechnik. Ziel des Instituts ist es nachhaltiges Wirtschaften, umweltschonende Technologien und innovatives Verhalten voranzubringen, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft zu fördern.

Im Jahr 2015 gehörten 489 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Belegschaft beider Standorte - mit meist natur- und ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung. Davon bilden 314 das Stammpersonal, hinzu kommen 16 Auszubildende sowie 159 Studenten, Schüler und Praktikanten. Im Jahr 2015 erwirtschaftete das Institut einen Umsatz von mehr als 39,1 Millionen EUR. Davon sind 13,1 Millionen EUR Wirtschaftserträge, 14,8 Millionen EUR öffentliche Erträge, 1,4 Millionen EUR sonstige Erträge, 7,9 Millionen EUR Grundfinanzierung und 1,8 Millionen EUR Förderung durch interne Programme.

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Internationale Kooperationen mit exzellenten Forschungspartnern und innovativen Unternehmen weltweit sorgen für einen direkten Zugang zu den wichtigsten gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschafts- und Wirtschaftsräumen.

Technologien / Forschung

Schwerpunkt der Arbeiten ist die stoffliche und energetische Nutzung von Abfällen und Biomasse.
Im Fokus stehen hierbei insbesondere dezentrale Anwendungen.
Bei der Prozessentwicklung werden stets ganzheitliche Ansätze gewählt, bei denen sowohl die Verfahrens- als auch die Werkstofftechnik Berücksichtigung findet und, wenn möglich, alle Vor- sowie Nachbehandlungsschritte für die Haupt- und Nebenströme integriert sind.
Den Abteilungen stehen hoch qualifizierte Mitarbeiter in den Labors, Werkstätten und der Konstruktionsabteilung bei der Umsetzung der Projekte bis in den Pilotmaßstab zur Seite.
Enge Verbindungen bestehen zu den umliegenden Hochschulen OTH Amberg-Weiden,  TU München, FAU Erlangen sowie den Universitäten Regensburg und Bayreuth.

Produkte / Dienstleistungen

  • Schüttgutregeneratoren (Pebble-Heater) für Luft/Gas-Aufheizung (800°C-1500°C)
  • Wärmeübergang durch Schüttungen
  • regenerative thermische Nachverbrennungsanlagen
  • Abgasreinigung, Heißgasreinigung
  • Winderhitzer für Hochofen und Stahlkonverter; Regenerator für Regenerativbrenner-Systeme
  • fluiddynamische Ventile für die Umschaltung von Heißgasströmen
  • Regeneratoren für Gasturbinen-Kreislauf; Biokraftwerke mit Gasturbine und Pebble-Heater
  • Rauchgasentschwadung, besonders aus Biomasseverbrennung
  • Wärmerückgewinnung bei kontrollierter Raumlüftung
  • Energieverfahren bei metallurgischen Prozessen Kleinverbrennungsanlagen zur dezentralen Abfallbehndlung (insbesondere von Klärschlamm)
  • Entwicklung von Korrosions- und Verschleißschutzschichten
  • Werkstoffoptimierung

 

Kontakt

Fraunhofer UMSICHT Institutsteil Sulzbach-Rosenberg
An der Maxhütte 1
92237 Sulzbach-Rosenberg
 
Susanne Lettner
Tel.: +49 9661-908414
Fax: +49 9661-908469
 
Homepage:
www.umsicht-suro.fraunhofer.de