E-Auto kWh-genau laden bei Innogy

Innogy bietet nach eigenen Angaben Abrechnungsmodelle für die Elektromobilität an, die ein kilowattstundengenaues Laden ermöglichen.
nach Quelle: E&M PowerNews, 17. Oktober 2017


Bildquelle:Innogy SE/ RWE

Das Elektroauto laden und nur für genau die Strommenge zahlen, die auch tatsächlich floss. Ein solches eichrechtskonformes Laden ist an den Ladesäulen von Innogy möglich, so das Unternehmen. Dabei stehen die Aspekte Komfort und Transparenz im Vordergrund, so das Unternehmen.
 Auch andere Bezahlmodelle werden derzeit geduldet, da sie wichtig seien, um den nötigen Ausbau der Ladeinfrastruktur nicht zu bremsen. Allerdings laufe der Kunde dabei Gefahr, zu viel zu zahlen, da die Kalkulation des Preises alle Kosten abdecken müsse, so das Unternehmen. Über eichrechtskonformes Laden nach Kilowattstunde werde dieses Problem gelöst.
„Der Kunde hat ein Recht darauf, die getankte Strommenge genau zu kennen und auch nur diese zu zahlen. Die exakte Abrechnung pro Kilowattstunde schafft Vertrauen und Transparenz. Daher bevorzugen wir dieses Modell bei unseren Ladelösungen“, sagt Stefan von Dobschütz, Bereichsleiter Elektromobilität bei Innogy.
Innogy hat nach eigenen Angaben bereits seit 2014 eine Zulassung nach dem deutschen Eichrecht für kilowattstundengenaues Laden erhalten. Fahrern von Elektrofahrzeugen stehen derzeit rund 2 250 öffentliche Ladepunkte von Innogy zur Verfügung, die an die Blockchain-Technologie angeschlossen sind. Dieses deutschlandweite Netzwerk sei in Zusammenarbeit mit 160 Stadtwerken aufgebaut worden.
 
Autor: Jonas Rosenberger