Fahrzeugkabelsatz als „Enabler“ für das hochautomatisierte Fahren

Expertenkreis Bordnetze tagt in München
nach Quelle: Bayern Innovativ GmbH

Am 23. November traf sich die „Bordnetz-Community“ in der BMW Welt in München, um die Herausforderungen und Trends von morgen zu diskutieren.

Mit knapp 400 Teilnehmern, 22 Ausstellern aus dem gesamten Bundesgebiet sowie sieben Ländern führte das „18. Kooperationsforum Bordnetze“ sowohl Automobilhersteller, Zulieferer als auch Wissenschaft zusammen. Die BMW Welt – mit ihrem innovativen Ambiente - bildete hierbei einen perfekten Rahmen zur zielgerichteten Initiierung aber auch Vertiefung bestehender Kontakte.

Dieses Jahr stand der Fahrzeugkabelsatz als „Enabler“ für das hochautomatisierte Fahren, die Automatisierung in der Produktion sowie die Simulation im Fokus der Fachvorträge.

So zeigte unter anderem Herr Dr. Achim Henkel aus dem Hause Bosch eindrucksvoll auf welche Auswirkungen das hochautomatisierte Fahren auf das Bordnetz von morgen haben wird. Die rechtlichen Randbedingungen hinsichtlich Absicherung spielen hierbei eine entscheidende Rolle. So muss in „Stufe 4“ der automatisierten Fahrzeugführung (nach VDA) nicht nur für offensichtliche Fahrfunktionen wie das Bremsen und Lenken, sondern auch für die Warnblinkfunktion eine entsprechende Rückfall-Ebene ohne Einbindung des Fahrers gewährleistet sein muss um das Fahrzeug in einen sicheren Zustand zu bringen. Würde zum Beispiel ein voll-automatisiertes Fahrzeug einen kompletten Verlust der Versorgungsspannung erleiden, müsste die Warnblickanlage nach heutigem Stand der Straßenverkehrsordnung weiterhin für 36 Stunden funktionsfähig bleiben, da die Rückfallebene Fahren – Aufstellen des Warndreiecks – in diesem automatisierungsgrad nicht mehr gegeben ist.

http://www.bayern-innovativ.de/bordnetze2015/programm

 

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