Ostwind nimmt 500. Windkraftanlage ans Netz

Die die Regensburger OSTWIND-Gruppe hat Grund zu feiern feiern: Im OSTWINDpark Rotmainquelle, einem Bürgerbeteiligungsprojekt im oberfränkischen Landkreis Bayreuth, ist die 500. Windkraftanlage des Projektierungsbüros ans öffentliche Stromnetz gegangen.
nach Quelle: Presseinformation der Ostwind-Gruppe, 13. Dezember 2015

Die Anlage gehört zu einem neuen Wald-Windpark an einem der windreichsten Standorte Bayerns. Er umfasst fünf Anlagen des Typs ENERCON E115 und liegt im Wesentlichen auf Flächen der Bayerischen Staatsforsten. 12000 Haushalte können rein rechnerisch aus dem OSTWINDpark Rotmainquelle mit Strom versorgt werden. „Bayern hätte also durchaus das Potenzial“, betonte Ostwind-Vorstand  Kiermeier mit Blick auf die aktuellen Klimaschutz-Verhandlungen, „um an ertragsstarken Standorten einen wesentlichen Anteil seines Strombedarfs aus CO2-freiem Windstrom zu decken.“  

Die von Ostwind im Wald-Windpark Rotmainquelle noch bis Ende des Jahres angebotene Bürgerbeteiligung in Form eines sogenannten Nachrangdarlehens sei eine von mehreren Möglichkeiten der Teilhabe an der Wertschöpfung aus Windkraft. „Sie bietet sich dann an, wenn es um die Finanzierung eines konkreten Projekts geht, wie es hier der Fall ist“, ergänzte der OSTWIND-Vorstand. Bislang haben dort über 200 Anlegerinnen und Anleger von der Offerte Gebrauch gemacht. Der Bau des Windparks im Lindenhardter Forst entlang der Autobahn A 9 schreite jetzt in großen Schritten voran.

Kliermeier betonte, dass sich das mittelständische Familienunternehmen schon seit über 20 Jahren dafür einsetze, eine dezentrale und erneuerbare Energiewende im Einklang mit den Kommunen sowie der Bevölkerung vor Ort zu ermöglichen. 90 Prozent der neuen Ostwind-Projekte würden inzwischen in Zusammenarbeit mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen oder Stadtwerken der jeweiligen Region verwirklicht.

Weitere Informationen:
www.ostwind.de