Kleine deutsche Textilunternehmen wollen mit smart Textiles punkten

nach Quelle: www.handelsblatt.com, "Sensoren zum Anziehen", 04. Dezember 2016

Mittels schmalen Drähten im Wundverband ist es möglich, Körpertemperatur, Laktat- und pH-Werte zu messen und sie regelmäßig per Funk zu übertragen. Die Erfindung der TU Dresden ist nur ein Beispiel für smarte Textilien. Die deutschen Textilunternehmen wollen vor allem mit Sensoren in Textilien neue Märkte erschließen. Jedoch schläft auch die Konkurrenz nicht, vor allem aus den USA, wo große Elektronikkonzerne in den textilen Markt drängen. Noch ist Deutschland im Bereich der technischen Textilien Weltmarktführer, sind Wachstumsantreiber und machen den Großteil des Umsatzes der Branche von 29 Milliarden Euro aus. Mit der Integration von Elektronik in Textilien tue sich eine vollkommen neue Welt auf, beschreibt es Klaus Jansen, der Leiter des Forschungskuratoriums Textil. Das Problem der deutschen Unternehmen ist ihre Firmengröße. Forschung und Entwicklung finden meist in auswärtigen Instituten statt. Deshalb müssen die Schnittstellen verbessert werden, um eine zügigere Einbringung in die Produktion zu realisieren. Auch Umweltfragen sind nicht restlos geklärt, da es schwierig ist, die Elektronik vom Textil beim Recycling zu trennen.   

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