China investiert in Textil- und Bekleidungsindustrie in Äthiopien

nach Quelle: www.fashionunited.de, "Chinesische Bekleidungs- und Textilunternehmen verstärken Investitionen in Äthiopien", 14. Februar 2017

Zehn große chinesische Unternehmen planen noch im Laufe der ersten Hälfte des äthiopischen Haushaltsjahres in das ostafrikanische Land zu investieren. Diese Investitionsdynamik geht von der Äthiopischen Investitionskommission (EIC) aus, die auf große, effektive Unternehmen setzt, die mehr und schnelle Beschäftigung bieten können. Hierbei wird besonders auf Exportindustrien gesetzt, wie die Textil- und Bekleidungsindustrie, die mehr Arbeitsplätze schaffen können. Äthiopien bietet durch sie niedrigsten Löhne der Welt, eine verfügbare und schulbare Arbeiterschaft, anhaltende Infrastrukturprojekte, eine schnell wachsende Wirtschaft, Unterstützung der Regierung und ein günstiges Investitionsklima eine Motivation zu Investitionen. Unternehmen wie Ayka Textile aus der Türkei, der britische Einzelhandelskonzern Tesco und die schwedische Fast Fashion-Kette H&M investieren bereits seit ein paar Jahren in Äthiopien. Auch nach den letzten Unruhen in einigen Gebieten hat kein ausländischer Investor seinen Betrieb unterbrochen oder eingestellt. Die Regierung hat verlauten lassen, dass mehr als 100 Millionen Birr (4,15 Millionen Euro) in die finanzielle Unterstützung für betroffenen Gartenbaubetriebe bereitgestellt werden sollen. Daneben hinaus gewährt sie Unternehmen, deren Besitz beschädigt wurde, einen einjährigen Aufschub und Zollfreiheit.

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