Bayern ist der "Hotspot" für Photovoltaik

Im ersten Halbjahr 2017 war der Zubau an PV-Anlagen in Bayern so stark wie lange nicht. Auch für das zweite Halbjahr rechnen Experten mit hohen Zubauzahlen.
nach Quelle: E&M PowerNews, 10. August 2017


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Die Photovoltaik-Technologie gewinnt in Bayern weiter an Bedeutung. Im ersten Halbjahr 2017 hat die Bayernwerk AG rund 3 500 neue PV-Anlagen an das Netz angeschlossen, teilt das Energieunternehmen mit. Zusammen kommen die Anlagen damit auf eine installierte Leistung von rund 55 MW.
Im Vorjahreszeitraum fiel der Zubau mit etwa 2 900 Anlagen (38 MW) geringer aus. Der größte Anstieg in den letzten Monaten sei dabei im Bereich größerer Freiflächenanlagen zu verzeichnen, so das Unternehmen. Zwölf Großanlagen bewirken den Angaben zufolge alleine einen Leistungszuwachs von rund 5 MW.
Als Grund für die gestiegenen Zubauzahlen nennt Bayernwerk die Einführung des Freiflächen-Ausschreibungsmodells im EEG und die von der Bayerischen Staatsregierung beschlossene Erweiterung der Flächenkulisse für Photovoltaik. Bis Jahresende erwartet das Unternehmen einen ähnlichen Zubau wie im ersten Halbjahr. Sollte es so kommen, würden sich die PV-Anlagen im Bayernwerk-Netz in die Richtung einer Gesamtleistung von rund 6 000 MW bewegen. 
 
Autor: Jonas Rosenberger