Bundesnetzagentur sammelt Verbrauchsdaten

Derzeit bereitet das Bundeswirtschaftsministerium einen neuen Monitoring-Bericht zur Versorgungssicherheit vor.
nach Quelle: E&M PowerNews, 28. August 2017


Bildquelle: Fotolia©Gina Sanders

Von Ende April bis Mitte Juni dieses Jahres hat die Bundesnetzagentur Daten von Unternehmen und Verbänden abgefragt, um den Beitrag zu analysieren, den Lastmanagement zur Netzstabilisierung leisten kann. Stromverbraucher mit mehr als 50 Mio. kWh sollten in einem Fragebogen unter anderem Angaben zu den Unternehmensstandorten sowie der Monatshöchst- und Monatsmittellast machen.
Seit dem 21. August sind die Netzbetreiber aufgefordert, alle Unternehmen in ihrem Netzgebiet zu melden, die in mindestens in einem der Kalenderjahre 2015, 2016 und 2017 einen Jahresverbrauch von mindestens 50 Mio. kWh über alle Entnahmestellen hinweg aufweisen. Bis zum 15. September 2017 sollen alle Meldungen erfolgt sein.
Grundlage der Erhebung ist §51 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), der das Bundeswirtschaftsministerium zu einem fortlaufenden Monitoring der Versorgungssicherheit verpflichtet. Dabei geht es beispielsweise um eine Bestandsaufnahme der Netzinfrastruktur, aber auch um den aktuellen Bestand und die Entwicklung der Stromerzeugungskapazitäten. Zur Datenerhebung kann das BMWi nach §51a EnWG die Unterstützung der Regulierungsbehörde in Anspruch nehmen.
Das Bundeswirtschaftsministerium veröffentlicht jeweils einen Monitoring-Bericht zur Gas- und zur Elektrizitätsversorgung. 
 
Autor: Fritz Wilhelm