Ereignisreiches Geschäftsjahr mit vielen Herausforderungen – N-ERGIE steht für dezentrale Energiebalance

Jahresabschluss 2016
nach Quelle: Presseinformation N-ERGIE AG, 10. April 2017

Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete die N-ERGIE Aktiengesellschaft einen Umsatz von 2.220,0 Mio. Euro (Vj.: 2.145,6 Mio. Euro). Mit einem Ergebnis der Geschäftstätigkeit von 132,9 Mio. Euro (Vj.: 119,2 Mio. Euro) und einem Jahresüberschuss von 26,0 Mio. Euro blickt das Unternehmen erneut auf ein erfolgreiches und auch herausforderndes Geschäftsjahr zurück. 

Jahresabschluss 2016

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 24,6 Mio. Euro bzw. 1,3 Prozent. Das Finanzergebnis weist einen Überschuss von 39,8 Mio. Euro aus und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Mio. Euro bzw. 14,6 Prozent.
An die Städtische Werke Nürnberg GmbH (StWN) konnte eine Ergebnisabführung von 70,2 Mio. Euro (Vj.: 67,7 Mio. Euro) realisiert werden. Die Thüga Aktiengesellschaft erhält als außenstehende Aktionärin eine Ausgleichszahlung in Höhe von 29,6 Mio. Euro (Vj.: 29,7 Mio. Euro).

Umsatz- und Absatzentwicklung

Der Umsatz stieg 2016 im Vergleich zum Vorjahr leicht um 3,5 Prozent. Der bei Weitem größte Teil des Umsatzes entfiel mit 60,1 Prozent auf Erlöse aus Stromlieferungen. 
Der Stromabsatz der N-ERGIE stieg im Berichtsjahr um 4,2 Prozent auf 14.613,7 Mio. Kilowattstunden (kWh).
Der Erdgasabsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14,8 Prozent auf 17.062,9 Mio. kWh. Ursache war neben Neukundengewinnen vor allem die kältere Witterung.
Der Absatz von Fernwärme erhöhte sich ebenfalls vor allem witterungsbedingt um 6,8 Prozent auf 1.127,5 Mio. kWh. 
Der Absatz von Wasser verringerte sich um 1,7 Prozent. Insgesamt wurden 32,5 Mio. Kubikmeter Wasser abgegeben.

Ausblick

„Wir engagieren uns für eine dezentrale Energiewende und haben 2016 mit einer Studie bestätigen können, dass nur die Hälfte der derzeit geplanten HGÜ-Trassen
notwendig sind. Gleichzeitig könnte eine volkswirtschaftliche Einsparung von 1,7 Mrd. Euro pro Jahr für eine größere Akzeptanz in der Bevölkerung führen. Das
kann gelingen, wenn Innovationen auf dem Markt eine Chance haben“, berichtet Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE.

Zu erheblichen Belastungen dezentraler Strukturen kann das Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG) ab 2017 führen. Auch beim Ausbau erneuerbarer Energien und dem Netzausbau zeigen sich Tendenzen hin
zu einer zentralistischen Struktur – ohne dass die Rahmenbedingungen klar sind.
 
Ein wesentliches Unternehmensziel ist deshalb die Stärkung regionaler und dezentraler Strukturen. Die N-ERGIE wird verstärkt neue Geschäftsmodelle entwickeln, die insbesondere die Sektorenkopplung berücksichtigen.

Das Unternehmen erwartet keine Entlastung auf dem konventionellen Erzeugungsmarkt. Auch wird die kommende Regulierungsperiode Auswirkungen auf die Ergebnissituation im Jahr 2017 haben. 
Gegenüber dem Jahr 2016 rechnet die N-ERGIE deshalb mit einem deutlich geringeren Ergebnis der Geschäftstätigkeit.

Weitere Informationen: https://www.n-ergie.de/header/presse/mitteilungen.html