Bayernets baut Erdgasfernleitung

Die neue Pipeline des Münchner Unternehmens soll ab 2018 die Versorgungssicherheit in Süddeutschland erhöhen.
nach Quelle: E&M PowerNews, 23 März 2017
Mit der Fernleitung „Monaco“ werde der Gastransport von und zu den großen Erdgasspeichern Haidach und 7Fields in Österreich in der erforderlichen Höhe ermöglicht, schreibt das Unternehmen. Auch erhöhe sich die Stabilität und Flexibilität des Netzes in Süddeutschland und Österreich. Gas werde über die Leitung zuverlässig an bestehende und geplante Kraftwerke von Systemrelevanz geliefert.
 
„Monaco“ wird von der deutsch-österreichischen Grenze in Burghausen (Bayern) nach Finsing bei München verlaufen und unter der Erde verlegt werden. Sie wird in Bayern durch die Landkreise Altötting, Mühldorf am Inn und Erding führen. Baubeginn der 87 Kilometer langen Leitung war im Winter 2016/2017. Ab 2018 soll die Pipeline in Betrieb gehen.
 
Zu diesem Zweck, dem Bau einer Verdichterstation in Wertingen (Bayern) sowie anderer Ausbaumaßnahmen erhält der Fernleitungsnetzbetreiber eine Unternehmensfinanzierung von rund 347 Mio. Euro, sagte ein Bayernets-Sprecher gegenüber E&M. Der Betrag setze sich zum einen aus Krediten und zum anderen aus einer Eigenkapitalerhöhung zusammen, teilte das Unternehmen mit (E&M berichtete).
 
An der Bayernets GmbH hält die Bayerngas GmbH 59,1 %, die Stadtwerke München GmbH 32,4 % sowie die Stadtwerke Augsburg Holding GmbH 8,5 % der Anteile.
 
Autor: Jonas Rosenberger