Additive Fertigung wird dort stark, wo konventionelle Fertigung ihre Schwächen zeigt

Impulse für Mobilität und Medizintechnik
Quelle: Bayern Innovativ

Ein konventioneller Sicherheitsgurt-Verschluss aus Stahl, wie er an 853 Plätzen eines Airbus 380 vorzufinden ist, wiegt 155 Gramm. Ersetzt man diesen durch eine Version aus Titan, hergestellt im Additive-Manufacturing-Verfahren, führt dies nicht nur zu einer Gewichtseinsparung von über 55 Prozent, also 70 Gramm pro Verschluss oder auch 72,5 Kilogramm pro Flugzeug, sondern spart darüber hinaus – den gesamten Produktlebenszyklus eines Flugzeugs betrachtet, rund 3 Millionen
Liter Kerosin und 2 Millionen Euro ein. Die Rechnung geht also auf. Und dies nicht nur in der Luft und Raumfahrt.

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