Batteryuniversity testet Batterien für E-Mobility

Mit den neuen Prüfständen der Batteryuniversity GmbH (BU) können ab Dezember große Batterien für Elektroautos oder Elektrogabelstapler getestet werden.
nach Quelle: Pressemeldung Batteryuniversity GmbH, 20. Dezember 2016

„In die neuen Geräte hat die BU rund 1,4 Millionen Euro investiert  und sich damit für die Zukunft für Batterietests im Bereich Elektromobilität sehr gut aufgestellt“, erklärt Sven Bauer, Geschäftsführer der Batteryuniversity GmbH.

Shaker und Vakuumkammer für Norm- und Entwicklungstests
Der neue 120 Kilonewton Shaker der BU kann mit einem Gewicht von 800 Kilogramm beladen werden und Rauschprofile, Gleitsinus, überlagerte Sinus sowie Schockimpulse testen. Der Headexpander und der Gleittisch des Shakers verfügen über eine Aufspannfläche von 1,5 x 1,5 m. Die Frequenz kann von 5 bis 2500 Hertz variiert werden. Außerdem wurde eine Niederdruckkammer mit einer Größe von 8 x 3 x 3 m angeschafft, die das Testen riesiger Batteriebaueinheiten oder anderer Komponenten zulässt. Über die Steuerung lassen sich beliebige Profile bis zu einem Niederdruck von 1 Millibar programmieren. „Mit den neuen Prüfständen erweitern wir das Angebot der BU für unsere Kunden aus dem Bereich Automotive. Mit dem Shaker und der Niederdruckkammer können wir auch beliebige Komponenten wie z.B. aus dem Luft- und Raumfahrt-Sektor testen“, freut sich Dr. Jochen Mähliß, Leiter der Batteryuniversity GmbH.

Spezielle Batterietestkreise
Die BU bietet das elektrische Testen von großen Batteriebaueinheiten entwicklungsbegleitend oder nach Normvorgabe an. Mittels spezieller Batterietestkreise können Batteriebaueinheiten bis 850 V und 1200 A ge- und entladen werden. Die maximale Leistung beträgt dabei 350 Kilowatt. Zudem können vier „kleinere“ Batteriekreise zu 120 Volt und 2400 Ampere zusammengeschaltet werden.

 

Weitere Informationen:
http://batteryuniversity.eu/DE_index_1000.html